Der Garten im August

Auch in diesem Jahr erleben wir wieder anhaltend heiße Tage und erheblich zu wenigen Regen. Die Folgen hiervon sind vielerorts auch schon zu erkennen: Trockenheit, die bereits jetzt schon wieder Spuren in unseren Gärten wie aber auch in der Natur hinterlassen hat. Besonders empfindlich hierauf reagiert immer der Rasen, weil er über ein sehr wenig tief reichendes Wurzelwerk verfügt und Wassermangel daher eher als andere Pflanzen ausgesetzt ist, so schauen vielerorts Rasenflächen im Moment auch nicht satt grün aus; sondern braun und vertrocknet. Was ist zu tun?

 

„Soll gedeihen Obst und Wein, muss der Juli trocken sein“, so, und in ähnlicher Weise gleichlautend, besagt es eine Bauernregel bei uns. Für unseren Garten bedeutet die Trockenheit dieses Monats allerdings oft die Notwendigkeit, zusätzlich bewässern zu müssen. Im Juli widmen wir uns besonders dem Wasser.

Wasser ist kostbar. In vielen Ländern dieser Erde ist das selbstverständlich. Wasser aus der Wasserleitung in den Garten zu spritzen, sollte noch schlechteres Gewissen verursachen, als das Licht brennen zu lassen. Zudem kostet es auch einiges und widerspricht dem, nachhaltig - wie man heute sagt - mit allgemeinen Gütern umzugehen. Und schließlich gibt es für die Pflanzen im Garten qualitativ einfach besseres Wasser. Umsonst. Jedenfalls beinahe umsonst.

Der Juni ist in Deutschland der erste „richtige“ Sommermonat, der 21. Juni markiert den kalendarischen Sommerbeginn und es findet die Sonnenwende statt, der längste Tag und die kürzeste Nacht des Jahres, die Nächte werden ab jetzt wieder länger und die Tage kürzer. Die Fülle der Vegetation geht ihrem sommerlichen Höhepunkt entgegen, es wächst, sprießt und gedeiht in Hülle und Fülle. Die Frostgefahr ist gebannt, die Temperaturen steigen schon mal auf die 30 °C, warme Juniabende laden nun zum genussvollen Aufenthalt in Ihr blühendes und duftendes Gartenparadies ein und verführen Sie zum Verweilen ... 

 

Erinnern Sie sich noch an „der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus“, oder an „Alles neu macht der Mai, macht die Seele frisch und frei“?

Der Frühling steht vor der Tür. Die Temperaturen steigen da schon mal über die 30°, das wiederum hat natürlich Auswirkungen auf die Pflanzen. Lesen Sie, was Sie besonders bei der Pflege Ihres Garten beachten sollten, damit Sie unbeschadet die sommerlichen Temperaturen überstehen.